Elisha und ihre Lieblingsplätze

Hier kommt mal wieder ein Update in Bildern zu unserer Norwegerin. Letzte Woche hatten wir richtig viel Spaß. Elisha war das erste Mal rollig. Das war dermaßen übel. Es fing so langsam an, steigerte sich zu 2 Tagen Dauersirene und wurde dann langsam wieder besser. Den Termin für den Tierarzt hatte ich ja schon gemacht und hatte gehofft, wir schaffen es noch rechtzeitig – Pech gehabt. Und ich steckte mitten in einem Intensiv-Dienstblock mit Nachtdiensten. Supi. Aber jetzt gehts auf die Zielgerade in Richtung Kastration. Und dann ist Ruhe!

Vorbei!!

Jippie!! Die Facharztprüfung ist vorbei und geschafft! Was für ein act – 8 Monate warten und lernen. Und dann schaffen die es trotzdem was zu fragen, was man nicht weiß. Egal – Hauptsache geschafft! Was mach ich jetzt bloß in meiner Freizeit?? Jemand einen Vorschlag?

Malcesine

Weiter gehts mit dem Urlaubsbericht vom Gardasee. Am Mittwoch hatten wir dann beschloßen mal ein bißchen Schiff zu fahren. Über den ganzen See fahren verschiedene Schiffe zu allen möglichen Orten. Auch Bogliaco wird angesteuert – zwar nur wenige Male am Tag, weils ja wirklich ein kleiner Ort ist, aber immerhin. Wir haben uns Malcesine als Ziel überlegt. Da fährt man eine gute Stunde hin. Nach einem (mal wieder) ausführlichen Frühstück begaben wir uns nach 12 Uhr aufs Schiff nach Malcesine. In der Bar organisierten wir uns einen leckeren Latte Macchiato und dann setzten wir uns aufs offene Deck, um die Fahrt zu genießen. Auf dem untersten Deck war eine Horde (anders kann man es nicht ausdrücken) Italiener und fröhnten einem Mittagessen – so richtig Kaffeefahrt mäßig…. nur Rentner. Furchtbar. Oben auf dem offenen Deck war es nur mäßig besucht. Kurz vor Malcesine strömte dann die gesamte Kaffeefahrt zur Bar und zum offenen Deck um ihre Espressi zu kippen. In Malcesine angekommen waren wir SEHR froh, das Schiff verlassen zu dürfen. Die Freude währte nur kurz. In Malcesine gelangten wir vom Regen in die Traufe. So ein schreckliches Touri-Kaff. Alles voller Plunder-Läden mit irgendwelchen schrecklichen Souvenirs und Ledersachen. Der gesamte Ort. So wärs echt nett da, von den Gebäuden her ein typischer Gardasee-Ort. Aber halt alles voller Touris und dazugehörigem Kram. In Malcesine folgten wir der Ausschilderung zum Castello, welches wir dann auch besichtigten. Als positiven Nebeneffekt gabs auf dem Castello eine kleine, aber feine Andy Warhol Ausstellung (Ladies and Gentlemen) und sehr schöne Rund- und Ausblicke über Malcesine und den Gardasee. Nach der Besichtigung strebten wir wieder zügig dem Hafen zu, setzten uns für die verbleibende Zeit noch in ein Café mit einem weiteren Latte und warteten auf das Schiff, das uns nach Gargnano brachte. Puh. Diesmal verbrachten wir die Rückfahrt in der Schiffsbar – es hatte am Nachmittag komplett zugezogen und es wehte ein ziemlich kühler Wind – und schlüften einen Campari. In Gargnano zurück stöberten wir noch ein bißchen durch die Geschäfte und auf dem Rückweg nach Bogliaco gings noch zum Metzger. Jetzt haltet Euch fest. Wir kauften dort frisch aufgeschnittenes Carpaccio: 600g für 12 Euro – wir konnten es kaum glauben. Und super lecker wars noch dazu. Ein absoluter Traum. Den attraktiven Metzger nicht zu vergessen ;-)

Radlfahrn

Auch ich hatte mein Mountainbike dabei – mehr so Alibi-mäßig. Ich hasse bergaufradln. Aber am 2. Tag konnten E. und ich uns das Dahergerede unserer Männer nicht mehr anhören und schwangen uns dann doch aufs Rad und strampelten brav bergauf. Es ging besser als erwartet – Spinning sei Dank. Und wir hatten echt Bilderbuchwetter und nachdem man zügig an Höhe gewinnt (auch wenn man Stücke mit 20% Steigung mal schieben muß) hat man immer wieder nette Ausblicke auf den See. Die Olivenhaine waren voll mit Früchten – Erntezeit für die Oliven am Gardasee ist der Dezember. Und nach knapp 2 Stunden belohnten wir uns mit einer laaaangen Abfahrt nach Gargnano direkt zum Latte Macchiato und zum Zitroneneis. Abends gings ins Restaurant des ortsansässigen 3-Sterne-Hotels mit sehr feiner Küche. Und wir mußten ja unbedingt auf der Seeterasse sitzen. Nach 3 Fleecejacken (inklusive Teletubbie-Kapuze) und der Vorspeise überredete uns der kalte Wind dann doch zum Umzug in die Innenräumlichkeiten. Den Schnupfen habe ich heute noch.
Am Ende der Gallerie folgen im Übrigen noch die Bilder aus Saló, die bin ich in meinem letzten post noch schuldig geblieben.

Gargnano

Am ersten Urlaubstag, nach langem Ausschlafen und ausgiebigem Frühstück, schwangen sich die Herren der Schöpfung auf ihre Mountainbikes und E. und ich tigerten los, um ein bißchen Sightseeing in Bogliaco und Gargnano zu machen. Der Weg führte uns zuerst an den Hafen von Bogliaco, in dem ein Feigenbaum direkt am Seeufer steht, der voller Früchte war. Die Feigen waren so reif, daß sie zum Teil beim Pflücken schon zerplatzten und uns schöne batzige Finger bescherten. Aber der Geschmack war unvergleichlich. Dann gings rauf ein Stückchen an der Hauptstraße, der Gardesana, entlang in den nächsten Ortsteil namens Villa mit hübschem Hafen und tollen Gäßchen. Von Villa weiter Richtung Norden gelangten wir schließlich nach Gargnano, dem Hauptort der Gemeinde. Gargnano hat natürlich auch einen Hafen umringt mit Orangenbäumchen und netten Cafés und Restaurants. Über den See blickt man auf den ca. 2000m hohen Monte Baldo, der am östlichen Gardaseeufer das Panorama dominiert. Der Kälteeinbruch vom Wochenende bescherte dem Monte Baldo ein Schneehäubchen, welches allerdings am nächsten Tag auch schon wieder weg war. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir im Café im Hafen von Gargnano bei Latte Macchiato und Campari Soda. Auf dem Rückweg besichtigten wir die Kirche San Francesco in Gargnano mit sehr dekorativem Kreuzgang.
Abends gings noch in einen großen Supermarkt in Saló, in dem wir uns mit diversen Lebensmittel eindeckten um ausgiebig zu kochen. Das Menü bestand aus Bruschetta als Vorspeise, Spaghetti Aglio e Olio e Peperoncino als Primi Piatti und Kalbschnitzel in Zitronensauce als Secondi Piatti. Das ganze umrahmt von 2 leckeren Flaschen Rotwein. Hatte ich schon erwähnt, das wir den Urlaub überwiegend mit Essen verbracht haben?

Urlaub am Gardasee

Seit gestern sind wir wieder zurück vom Gardasee. Und ich bin total erholt! Im Unterschied zu hier hatten wir super Wetter. Tagsüber so um die 20°C. Das heißt, auf der Terasse frühstücken und abendessen. Außerdem geht dieser Urlaub in die Hitliste der kulinarischen Urlaube schlechthin ein.  Eigentlich haben wir die ganze Zeit nur gegessen! Natürlich nicht nur im Restaurant, auch selbst gekocht – bzw. kochen lassen…! Wir haben in einer Ferienwohnung gewohnt, welche Teil eines ehemaligen Grand Hotels ist. Das Grand Hotel existierte so um die Jahrhundertwende. Jetzt sind in dem recht großen Gebäude (Ca’ del Garda) nur noch Wohnungen drin. Das Haus liegt direkt am See in Bogliaco, einem Mini-Ort am westlichen Gardasee-Ufer (Ortsteil von Gargnano). Wir waren zu Viert unterwegs, d.h. wir hatten auch 2 Wohnungen. Eine größere, die in die Koch- und Aufenthaltswohnung umgewandelt wurde – die hatte auch den Garten dabei, und eine kleinere, in der Werner und ich geschlafen haben. Am ersten Abend starteten wir schonmal sehr lecker durch mit einer genialen Pizzeria (mit hauchdünnen Pizzas) abseits der Touristenpfade in Toscolano-Maderno. Ich muß dazu sagen, daß unsere Freunde dort seit Jahren bzw. Jahrzehnten Urlaub machen und deshalb natürlich die absoluten Geheimtipps kennen.
Bogliaco ist zwar klein, aber unter Seglern ziemlich berühmt für eine Segelregatta, die alljährlich Anfang September dort startet: die Centomiglia.

Sommerbeschäftigungen

Ich weiß, ich weiß – mein letzter post ist lange her. Der restliche August war durchwachsen, erstmal durch viele Dienste auf der Intensiv, v.a. weil ich die letzte Augustwoche frei haben wollte. Da war nämlich meine Schwester mit ihren beiden Rackern da. Einen ziemlich coolen Ausflug haben wir gemacht – zurück in die Vergangenheit: Wir waren im Märchenpark in Ruhpolding. Ich wage mal zu behaupten, daß ein Großteil der oberbayrischen Kinder dort schonmal war. Ich war da, glaub ich, mal in der 1. oder 2. Klasse, sprich Anfang der 80er. Das Einzige was ich noch in der Erinnerung hatte, waren so kleine Holzhüttchen mit Zwergen drin, die sich auf Knopfdruck bewegten. Die gibt es immer noch. Inzwischen hat sich der Park zu einem richtigen Freizeitpark für Kinder bis ungefähr 10-12  Jahre gemausert. Da kann man auch schon mit den ganz Kleinen rein. Es gibt eben diese Hüttchen, dann Unmengen an Spielgeräten, Sandkästen, Trampoline, Wackelbrücken über Gebirgsbäche, riesige Rutschen und Schaukeln, Höhlen, Karusselle, usw. Echt cool. Das ganze sehr idyllisch im Bergwald gelegen und im Sommer ideal, weils schattig ist. Wir haben uns dort mit unseren Cousinen und deren Kindern getroffen: zusammen 4 Erwachsene und 7 Kinder (zwischen 2 und 14). War ein toller Tag. Was mir auch noch besonders positiv aufgefallen ist. Der Eintritt ist human und auch die Preise im Park für Essen u.ä. sind direkt günstig (das teuerste Mittagessen hat 7,50 € gekostet). Selbstverständlich hat man auch sämtliche Picknickmöglichkeiten, wenn man dort nichts kaufen möchte. Also: großes Lob für den tollen Park. Als Ausflugsziel unbedingt zu empfehlen.

Einfach auf die Bilder klicken, um sie zu vergrößern!


April 2014
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